Bretonische Sprache

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Bretonisch ist eine völlig eigene keltische Sprache, und nicht wie vielfach angenommen eine Abart oder ein Dialekt des Französischen.

Die Aussprache ist deutschen Ohren vielleicht vertrauter als französischen. Es wird nicht nasaliert, alle Endsilben sind deutlich vernehmbar und es gibt viele „K“, „H“ und „Z“. Und dennoch ist die Chance für ein schnelles Verstehen äußerst gering. Die Pluralbildung verändert viele Substantive bis zur Unkenntlichkeit, die Verben haben drei und mehr Beugungsarten und syntaktische Strukturen sind völlig fremd. Die Kenntnis gängiger Schulsprachen ist für das Erlernen und Verständnis leider von keinerlei Nutzen.

Verwandt ist Bretonisch mit dem Irischen, dem Gälischen und am nächsten mit dem Walisischen.

Dem Reisenden begegnet die bretonische Sprache in erster Linie in Orts- und Straßennamen, aber auch bei den zahlreichen traditionellen Festen.

Hier ein kleines Lexikon:

Geschichtliche Entwicklung der Bretonischen Sprache               Bretonische Sprache heute

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